Hier können Sie Antworten auf typische Fragen für den Gang zum Anwalt finden

Rechtstipps

Frage: Wer muss meinen Anwalt für seine zivilrechtlichen Tätigkeiten bezahlen?

Antwort: Wer die Musik bestellt, bezahlt.

Aber:

Wenn der Unfallgegner Ihren Schaden verursacht hat: dann muss er (sein Haftpflichtversicherer) grundsätzlich Ihre Anwaltskosten bezahlen.

Wenn der Arzt Sie falsch behandelt hat: dann muss er (sein Haftpflichtversicherer) grundsätzlich Ihre Anwaltskosten bezahlen.

Um sicher auszuschließen, dass der Auftraggeber nicht doch noch irgendwelche Kosten zwischendurch oder auf Dauer zu tragen hätte, empfehlen wir - soweit noch nicht geschehen - einen passenden Vertrag zur Rechtsschutzversicherung abzuschließen, und zwar ohne Selbstbeteiligung.

Soweit trotz außergerichtlichen Engagements doch einmal ein Zivilprozess erforderlich werden sollte, ist zu beachten: Gerichtliche Auseinandersetzungen können Zeit, Nerven und Geld kosten.


Frage: Abfindungsangebot - Wer bezahlt meinen Anwalt für die gutachterliche Überprüfung?

Antwort: Im Zusammenhang mit einer zu regulierenden Verletzung unterbreiten Versicherer oft außergerichtlich einen Vorschlag, wonach ein bestimmter (Rest-)Betrag zur vollständigen Erledigung der Schadensregulierung angeboten wird (Abfindungsangebot).

Für die Frage, ob überhaupt eine abfindungsweise Erledigung empfehlenswert ist, und ggf. mindestens welcher (Gesamt-)Betrag angemessen wäre, ist eine sorgfältige gutachterliche Überprüfung eines solchen Abfindungsangebotes durch einen erfahrenen engagierten Anwalt für den ganz konkreten Einzelfall erforderlich.

Grundsätzlich muss der Auftraggeber bezahlen.

Aber:

In der Praxis kann regelmäßig ein verbessertes Angebot erreicht werden. Soweit die anwaltlichen Tätigkeiten zu einer Einigung mit dem Versicherer führen, muss der Versicherer dann auch den Anwalt bezahlen.


Frage: Wer muss meinen Anwalt bei Bußgeldsachen und vorgeworfenen Verkehrsstraftaten bezahlen?

Antwort: Grundsätzlich der Auftraggeber.

In der Praxis selten: die Staatskasse.

Wir empfehlen - soweit noch nicht geschehen - einen passenden Vertrag zur Rechtsschutzversicherung abzuschließen, und zwar ohne Selbstbeteiligung.

Achtung: Nicht in jedem Fall übernehmen Rechtsschutzversicherer die Kosten Ihrer anwaltlichen Verteidigung.


Frage: Habe ich überhaupt eine Chance, Schmerzensgeld/Schadensersatz zu erhalten?

Antwort: Für eine seriöse Antwort muss der Anwalt den konkreten Sachverhalt kennen und regelmäßig Einsicht in amtliche Ermittlungsakten nehmen.


Frage: Wie hoch ist mein Schmerzensgeld?

Antwort: Für eine seriöse Antwort muss der Anwalt die konkreten Umstände Ihres besonderen Einzelfalles kennen.

Ihre besondere persönliche Situation ist anders als die der anderen.
"Alte" gerichtliche Entscheidungen müssen berücksichtigt werden, aber dort werden Sie Ihre besondere persönliche Situation nicht wiederfinden. Zu Ihrem "neuen" Fall gibt es noch kein Urteil.
Außerdem erwachsen gerichtliche Entscheidungen nur hinsichtlich der beteiligten Parteien in Rechtskraft.
In jedem Fall ist anwaltliches Engagement für Sie erforderlich; Versicherer verschenken kein Geld.


Frage: Gibt es für mein Schmerzensgeld eine Gliedertaxe?

Antwort: Nein.

Die so genannte Gliedertaxe kann in Unfallversicherungsverträgen Anwendung finden.

Soweit die Voraussetzungen vorliegen, kann sich daraus ein Anspruch auf vertragsgemäße Leistung ergeben. - Dies ist kein Schmerzensgeld.


Frage: Wann sollte ich einen Anwalt einschalten?

Antwort: Am besten von Anfang an.
So können Fehler vermieden und ein größtmöglicher Spielraum genutzt werden.




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Bekommen Sie das, was Ihnen zusteht!

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Mitgliedschaft bei der Rechtsanwaltskammer für den Oberlandesgerichtsbezirk Celle, Bahnhofstraße 5, 29221 Celle, Bundesrepublik Deutschland: Jörg Heinrich Sender.

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Maßgeblich geltende berufsrechtliche Regelungen sind:
BRAO (Bundesrechtsanwaltsordnung),
BORA (Berufsordnung für Rechtsanwälte)
und RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz).
Die Berufsregeln der BRAK (Bundesrechtsanwaltskammer) können Sie hier einsehen.

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